Programm

Dienstag, 5. Juni 2018

09:30 Uhr
Registrierung und Eröffnung der Fachausstellung
10:00 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer
10:05 Uhr
Eröffnungs-Keynote:
Der Systemkonstrukteur als Problemlöser im Mittelpunkt der agilen Produktentwicklung mehr
Trends wie die Digitalisierung und die Individualisierung führen zu einer steigenden Dynamik im Umfeld der Produktentwicklung. Unternehmen begegnen dieser Dynamik und den mit ihr Verbundenen Unsicherheiten zunehmend mit agilen Ansätzen, um flexibel auf die aktuellen Bedingungen im Prozess der Produktentstehung reagieren zu können. Der Ansatz des ASD – Agile Systems Design verknüpft die Vorteile agiler Entwicklung mit dem Wissen aus Vorgängergenerationen im Sinne der PGE – Produktgenerationsentwicklung. Hierbei muss der Konstrukteur noch stärker systemisch denken und interdisziplinär agieren, denn die Produktentwicklung ist als Problemlösungsprozess zu verstehen, in dem ein gewünschter Zustand erreicht werden soll. ASD unterstützt den kreativen Problemlöser hierbei, der, wie bereits Redtenbacher festgestellt hat, als künstlerischer Gestalter unter dem Einsatz seiner Geistestätigkeiten der Kern des kreativen Schaffens und damit der Produktentwicklung ist. Im Vortrag werden die beschriebenen Ansätze wissenschaftlich erläutert und an Praxisbeispielen der Firma TRUMPF GmbH + Co. KG anschaulich dargestellt. So wird gezeigt, wie sich aus der gemein-samen Zusammenarbeit an den Schnittstellen beider Bereiche erhebliche Potentiale nutzen lassen.
Referent: Univ.- Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Albert Albers | IPEK am KIT
Referent: Dr.-Ing. Nikola Bursac  | TRUMPF GmbH + Co. KG
10:35 Uhr
Smarte Produkte erfolgreich im Maschinen- und Anlagenbau entwickeln - digital! mehr
Der Wandel zu intelligenten Systemen benötigt grundlegende Veränderungen in der Art, wie wir entwickeln und zusammenarbeiten. Vom CAD über die modellbasierte Entwicklung hin zu einem Ansatz, der ganzheitlich alle Aspekte ins Kalkül zieht: Systems Engineering ist ein Ansatz, der Produkt, Projekt und Organisation ganzheitlich betrachtet und durch die Digitalisierung seine vollen Potentiale entlang des gesamten Lebenszyklus abrufen kann. Dazu bedarf es aber einiger Anstrengungen und Stolpersteine, die Entwicklern von vornherein bekannt sein sollten. Anhand unterschiedlicher Anwenderbespiele werden mögliche Wege in das Digital Engineering auf Basis von Systems Engineering aufgezeigt .
Referent: Dr. Christian Tschirner | Fraunhofer IEM (Institut für Entwurfstechnik, Mechatronik)
11:05 Uhr
Produktsimulation im Mittelstand: Entwicklungszyklen verkürzen & Quallität steigern anhand von Praxisbeispielen mehr
Wagner Fahrzeugteile als schneller und flexibler Entwicklungspartner aller namhafter Automobilhersteller in Europa hatte schon länger den Wunsch, durch Simulation sowohl die Entwicklungszeiten zu verkürzen als auch die Produkte funktionell zu optimieren.
Gerade im Mittelstand ist es wichtig, diesen Schritt mit der bestehenden Mannschaft gehen zu können. In CADFEM und Discovery AIM fand Wagner den geeigneten Partner und eine Software, die den Anforderungen hinsichtlich Bedienbarkeit und Anwendungsbreite gerecht wird. Im Rahmen des Vortrags werfen wir einen Blick auf aktuelle Entwicklungen an einem Steuerventil für Ölspritzdüsen und reden über die erfolgreiche Entwicklung eines neuen Ventils anhand spezieller Kundenwünsche in kurzer Zeit.  Wir skizzieren, wie durch ingenieurmäßige Herangehensweise selbst die Optimierung einer komplexen Aufgabe zur Homogenisierung des Austrittsstrahls gelingt. Schließlich betrachten wir noch, wie heute Simulationstechnologie tatsächlich in allen Phasen der Entwicklung also auch in der Konzeptphase eingesetzt wird. Hier gelten besondere Ansprüche bezüglich Anzahl der möglichen Varianten pro Zeit.

Referent: Manuel Reinhard | Wagner Fahrzeugteile GmbH & Co. KG
Referent: Marc Vidal | Cadfem GmbH
11:35 Uhr
Spotlight Session – Kurzvorstellung der Produkte und/oder Dienstleistungen auf der Ausstellung
11:55 Uhr
Kommunikations- und Kaffeepause

Forum 1: Digital Engineering I

12:25 Uhr

Forum 1: Digital Engineering I

12:25 Uhr: Topologieoptimierung: Künstliche Intelligenz in der Konstruktion – Topologieoptimierung im CAD-System mehr
In der Entwicklung innovativer Leichtbaukonstruktionen eröffnen sich neue Wege: Ein intelligenter Algorithmus ermittelt in Solidworks 2018 die optimale Topologie, sowohl für subtraktive als auch additive Fertigungsverfahren. So erhält der Konstrukteur basierend auf seinen Anforderungen bereits am Anfang der Produktentwicklung Vorschläge zur Nutzung des vorhandenen Bauraums, was die aufwendige Suche nach der besten Variante deutlich vereinfacht. Zur weiteren Detaillierung sowie zur Absicherung im Hinblick auf Funktion und Fertigbarkeit des Konzepts stehen dem Konstrukteur außerdem integrierte Werkzeuge zur Verfügung, was den durchgängigen Produktentwicklungsprozess in Solidworks unterstreicht.
Referent: Jürgen Haberger | Dassault
12:55 Uhr: Simulation auch für Nicht-Experten: Echtzeit-Feedback auf "Was-wäre-wenn"-Fragen in der Produktvorentwicklung mehr
Geht das überhaupt?“ „So, so - oder vielleicht doch so?“ „Was wäre wenn …?“ „Können wir das nicht auch ganz anders machen?“ Produktentstehungsprozesse beginnen immer mit vielen Fragen und leidenschaftlichen Diskussionen im Projektteam. Denn innerhalb eines Anforderungskatalogs müssen aus vielen Ideen und Möglichkeiten die richtigen Entscheidungen getroffen werden, um das Konzept für ein neues Produkt auf den Weg zu bringen. Selten steht dabei genügend Zeit zur Verfügung. Eine neue Technologie eröffnet jetzt neue Möglichkeiten für die Vorentwicklung: Discovery Live nutzt das Prinzip der rechnerischen Simulation – ist aber ohne das Know-how eines Simulationsexperten einsetzbar. Praktisch in Echtzeit liefert sie aussagekräftige Informationen über die physikalischen Auswirkungen, wenn ein Produkt oder ein Designelement geändert oder auch ganz anders gestaltet wird. 
Referent: Marc Vidal | Cadfem GmbH
13:25 Uhr: Wie gelingt es mit Virtual Prototyping, die Effizienz im Steuerungs- und Schaltanlagenbau zu steigern? mehr
Wie lassen sich Prozesse im Steuerungs- und Schaltanlagenbau beschleunigen, Gewinnspannen erhöhen, Personalkosten senken und Lieferzeiten verringern?
Ein entscheidender Lösungsansatz für diese alltäglichen Herausforderungen ist eine ganzheitliche Optimierung der Wertschöpfungsprozesse durch Virtual Prototyping.
Dass sich Virtual Prototyping lohnt, wird anhand einer Fallstudie dargestellt.
Danach lässt sich ein Schaltschrank, der auf herkömmliche Weise in 58 Stunden aufgebaut wird, bei Einsatz von Virtual Prototyping in nur 34 Stunden und weniger fertigstellen. Zeitintensive Fertigungsprozesse wie die Konfektionierung von Verdrahtungsleistungen, die Betriebsmittelbeschriftung, der Klemmleistenaufbau, die mechanische Bearbeitung oder die Verdrahtung lassen sich auf Basis eines virtuellen Prototypen, bei dem alle notwendigen Fertigungsdaten hinterlegt sind, deutlich reduzieren. Ein 3D-Prototyp ermöglicht, Fertigungsdokumente und Fertigungsdaten automatisiert zu erstellen und durchgängig zu ändern – auch „in letzter Minute“.

Referent: Dietmar Gräbner  | EPLAN Software & Service

Herr Dietmar Gräbner, Senior Consultant bei EPLAN Software & Service in Stuttgart arbeitet nach seinem Meister in Elektrotechnik zunächst 20 Jahre bei der Siemens AG in Stuttgart. Seit nunmehr 19 Jahren ist Dietmar Gräbner bei EPLAN beschäftigt und für die Einführung von Engineering Systemen zur Prozessoptimierung in der Elektro- und Fluidkonstruktion sowie die Standardisierung, Modularisierung und Automatisieren von Kundenanforderungen zuständig.

Referent: Matthias Schüler | Rittal GmbH & Co. KG

Herr Matthias Schüler absolvierte nach seiner Berufsausbildung zum Werkzeugmacher ein Studium der Fachrichtung Maschinenbau zum Dipl.-Ing (FH) Maschinenbau sowie ein Masterstudium zur Betriebswirtschaft. Ab 2004 bis 2009 war Herr Schüler Konstruktionsleiter bei Rittal GmbH & Co.KG und von 2009 bis 2017 leitete er den Bereich System Consulting. Seit Oktober 2017 ist Herr Schüler Verantwortlicher für die Abteilung Value Chain.

Forum 2: Entwicklungsmethoden

12:25 Uhr

Forum 2: Entwicklungsmethoden

12:25 Uhr: Agile Methoden in der Hardware-Entwicklung: Veränderung unserer etablierten Entwicklungsprozesse in den Zeiten der Digitalisierung mehr
Als geeignete Antwort auf schnell veränderliche Rahmenbedingungen werden agile Methoden zum festen Bestandteil heutiger Projektmethoden und haben sich schon weit über den Bereich der Software- Entwicklung hinaus etabliert.
Die Geschwindigkeit des technischen Fortschritts führt dazu, dass sich die Rahmenbedingungen für die Entwicklung neuer Produkte in bisher ungekanntem Tempo verändern – Die VUCA-Welt (VUCA: volatility, uncertainty, complexity und ambiguity) wird mit der Digitalisierung in vielen Unternehmen zur Realität.
Empirische Studien zeigen uns, wie agile Methoden neue Einsatzfelder erobern, warum sie zur Anwendung kommen und welcher Nutzen ihnen zugerechnet wird. Dabei ist es aber wichtig zu verstehen, unter welchen Rahmenbedingungen agile Methoden die größte Wirkung entfalten. Erfahrungen aus zahlreichen Projekten und strukturierte Analysen zeigen uns, wo die Erfolgsfaktoren und Hindernisse beim Einsatz agiler Methoden liegen. Mit diesem Wissen wird klar ersichtlich: der Weg von der Erkenntnis, dass etablierte Entwicklungsprozesse eine Veränderung erfahren müssen, bis hin zu einer agilen Organisation ist ein längerer Prozess des Umdenkens und der Anpassung unseres Verhaltens. Projektbeispiele zeigen, wie die ersten Schritte zur Nutzung agiler Methoden aussehen können, und wie agile Entwicklungsorganisationen der Zukunft gestaltet werden können.

Referent: Claus-Peter Koch | Heupel
12:55 Uhr: Toolgestütztes Entwickeln im mittelständischen Maschinen- und Anlagenbau am Beispiel iQuavis mehr
Die modellbasierte Planung und Spezifikation von Systemen wird im mittelständischen Maschinen- und Anlagenbau immer verbreiteter. Die Software iQuavis ermöglicht einen skalierbaren Ansatz zur Beschreibung des zu entwickelnden Systems und des zugehörigen Projektmanagements. Die Firma ELHA, ein Spezialist für Werkzeugmaschinen, hat gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM die Software in unterschiedlichen Projekten eingesetzt und bewertet. Im vorliegenden Beitrag wird der Nutzen des Ansatzes in der Kommunikation mit Entwicklerteam und Kunden sowie dem Übergang in weitere Methoden, insb. FMEA präsentiert.
Referent: Christian Bremer | Fraunhofer IEM
13:25 Uhr: Die Rolle der Simulation auf dem Weg zur prädiktiven Wartung mit dem digitalen Zwilling mehr
Der Digitale Zwilling ist ein digitales Abbild eines individuellen Produktes, das sein physisches Pendant sein Leben lang begleitet. Sobald ein Produkt entsteht, produziert und montiert wird und in Betrieb geht, durchlebt es eine eigene Historie, in der seine Eigenschaften individuell beeinflusst werden. Alle Kennwerte, die aus der Produktentwicklung und der Produktion vorliegen, unterliegen ab dem Moment der Produktion einer stetig wachsenden statistischen Streuung und können den tatsächlichen Produktzustand mit der Zeit nicht mehr realitätsnah widerspiegeln. Der Vortrag zeigt, wie für ein Relais ein Digitaler Zwilling auch für funktional sichere Anwendungen erstellt wurde, um den einsatzabhängigen Verschleiß zu beobachten und eine Prognose der verbleibenden Restlebensdauer über virtuelle Sensoren realisieren wurde.
Referent: Dr. Benk | Phoenix Contact
13:55 Uhr
Mittagspause und Besuch der Ausstellung
14:55 Uhr
Die Maschine 4.0
Referent: Prof. Dr.-Ing. Matthias Putz | Fraunhofer IWU (angefragt)

Forum 3: Digital Engineering II

15:25 Uhr

Forum 3: Digital Engineering II

15:25 Uhr: Virtuelle Inbetriebnahme zur Schulungsunterstützung – ein Praxisbeispiel mehr
Die Automatisierungstechnik sieht sich zahlreichen Trends ausgesetzt. Eine immer höhere Innovationsgeschwindigkeit bringt in immer kürzeren Zyklen neue Produktversionen hervor – und damit immer neuere und spezifischere Produktfeatures. Zudem führen die technologischen Errungenschaften der Digitalisierung, u. a. die allgegenwärtige Vernetzung, intelligente Geräte, autonome und verteilte Systeme, zu immer komplexeren Systemen.
Neben den damit einhergehenden Herausforderungen in der Planung und dem Entwurf von Maschinen erhöht sich zunehmend der Anspruch an verschiedene Gruppen bei den Maschinenbauern (z. B. Vertrieb, Support) und Endkunden (Bediener, Wartungspersonal). Virtuelle Modelle als voll funktionsfähige Abbilder der realen Maschine können u. a. helfen, im Vertrieb Produktvorteile plastisch darzulegen sowie im Support Fehlerzustände ohne Eingriff in die reale Anlage nachzustellen. Weitere Vorteile bestehen darin, Bedienern eine Trainingsumgebung anzubieten, die eine risikofreie und frühzeitige Einweisung in die Maschine ermöglicht und dass das Wartungspersonal parallel zum Betrieb der Maschine Wartungseingriffe nachstellen kann. Der Vortrag wird an einem realen Praxisbeispiel die genannten Vorteile sowie die Herausforderungen, Möglichkeiten und Grenzen der virtuellen Inbetriebnahme aufzeigen.

Referent: Armin Wallnöfer | ABB Automation Products GmbH
15:55 Uhr: Digital unterstützte Engineering-Prozesse aus Sicht eines Komponentenherstellers mehr
Innerhalb seines Standardprogramms erschließt der Kompetenzführer für Greifsysteme und Spanntechnik SCHUNK systematisch die Digitalisierungspotenziale der Produktion – vom Konzept und der Auslegung einzelner Komponenten bis zur Wartung und Langzeitanalyse. Mit den Tools können Anwender ihre Planungs-, Inbetriebnahme-, Wartungs- und Stillstandzeiten erheblich reduzieren. Schon heute reicht das Spektrum von einem auf der eCATALOGsolutions Technologie von CADENAS basierenden SCHUNK Online-Konfigurator über den Finger-Designer SCHUNK eGRIP bis zum Online-Inbetriebnahme-Assistenten. Mit diesem lässt sich beispielsweise der weltweit erste in der höchsten Kategorie C zertifizierte PROFINET-Universalgreifer SCHUNK EGL schnell und einfach in Anlagen integrieren. Der hochperformante Greifer gilt als Flaggschiff bei der Digitalisierung von Handhabungslösungen und bahnt den Weg zum cloudbasierten Real-Time-Process und Part Monitoring. Digitaler Zwilling wird zum Standard Damit nicht genug: Mithilfe des Mechatronics Concept Designers von Siemens PLM Software und den digitalen Zwillingen von SCHUNK können Konstrukteure und Anlagenplaner komplette Montageanlagen im dreidimensionalen Raum simulieren und den gesamten Engineering-Prozess vom Konzept über Mechanik, Elektrik und Software bis hin zur Inbetriebnahme virtuell abbilden. Der digitale Zwilling umfasst ein CAD-Volumenmodell mit allen geometrischen Daten zur Modellierung in Siemens NX, ECAD-Daten (EPLAN) sowie ein kinematisches Verhaltensmodell, in dem der Hub, die Aus- und Einfahrgeschwindigkeit, die Beschleunigung, der Ruck, die Nennkraft und die Masse hinterlegt sind. In Kürze werden auch SPS-Bausteine zur virtuellen Inbetriebnahme (Software/Hardware in the Loop) enthalten sein. Ziel ist es, den kompletten Engineering-Prozess vom Konzept über Mechanik, Elektrik und Software bis hin zur virtuellen Inbetriebnahme parallel abzubilden.
Referent: Marcel Nagel  | SCHUNK GmbH & Co. KG
16:25 Uhr: Interaktive Konfiguratoren: Der kurze Weg zur richtigen Maschinenkomponente mehr
Konfiguratoren werden als Instrument zur Unterstützung der Konstruktion im Maschinenbau immer wichtiger. Das ist so, weil sie ein Problem lösen: Sie erleichtern es den Konstrukteuren, mit dem hohen Tempo schrittzuhalten, in dem neue Designs und konstruktive Lösungen von ihnen gefordert werden. Sind Konfiguratoren gut gemacht, können die Anwender sichergehen, dass alle gewählten Komponenten zueinander passen.
Der Vortrag beschreibt die Vorteile, die Konfiguratoren für B2B-Beziehungen bieten, am Beispiel des Han® Konfigurators für Industriesteckverbinder. Dieses Werkzeug bietet Einstiegsmöglichkeiten über den Assistenz- oder den Expertenmodus. Im günstigen Fall führen bereits drei Angaben zu technischen Anforderungen zu einer passenden Konfiguration. Einzigartig im Steckverbinder-Markt ist zudem die den Auswahlprozess begleitende interaktive Visualisierung sowie die Option, eine vollständige Dokumentation der gefundenen Lösung herunterzuladen.

Referent: N. N. | HARTING Electric GmbH & Co. KG

Forum 4: Moderne Antriebskonzepte

15:25 Uhr

Forum 4: Moderne Antriebskonzepte

15:25 Uhr: Flexible Antriebstechnik für die Fertigung individueller Produkte mehr
Produzierende Unternehmen benötigen Lösungen, um neue Produkte immer schneller auf den Markt zu bringen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Herausforderung dabei ist, dass die drei Komponenten Overall Equipment Effectiveness (OEE) – Verfügbarkeit, Performance und Qualität – im Vergleich zur reinen Serienproduktion nicht sinken. Es muss zudem ein attraktiver Return of Investment (ROI) und eine möglichst niedrige Time-to-Market (TTM) für neue Produkte oder Produktänderungen gewährleistet sein. Nur so lässt sich die Individualisierung von Massenprodukten im großen Stil wirtschaftlich umsetzen. Die Digitalisierung aber reicht nicht aus, um beide Anforderungen zugleich umzusetzen. Dazu gehören auch intelligente Transportsysteme, mit denen sich adaptive Maschinen und Anlagen für eine flexible und wirtschaftliche Produktion herstellen lassen.
Um die Geometrie des Transportsystems möglichst ohne zusätzlichen Konstruktionsaufwand an das jeweilige Layout einer Maschine flexibel anzupassen zu können, ist einerseits ein abgestimmter Modulbaukasten von technologischen sowie transportorientierten Einheiten erforderlich. Andererseits muss ein Transportsystem Produktströme trennen und wieder zusammenführen können, um erforderliche Bearbeitungsstationen individuell anfahren, andere auslassen oder auch fehlerhafte Teile ausschleusen zu können. Gerade letzteres wirkt sich im Gegensatz zu herkömmlichen Maschinen oder Anlagen positiv auf die Gesamtanlageneffektivität (OEE) aus, wenn mangelhafte Produkte nicht erst bis zum Ende durch die Produktion geschickt und erst dann entnommen werden.

Referent: N. N. | B&R Industrie-Elektronik GmbH
15:55 Uhr: Bedeutung des intelligenten Antriebs für die Konstruktion modularer Maschinenkonzepte
Referent: Frank Maier  | Lenze
16:25 Uhr: Intelligente Auslegungsstrategien für Antriebsstränge durch intuitive Softwarelösungen und smarte Produkte mehr
Die Auslegung und Optimierung des gesamten Antriebsstrangs stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor bei der Entwicklung und Konstruktion heutiger Produktionsmaschinen dar. Aufeinander abgestimmte Antriebskomponenten wie Ritzel-Zahnstange, Getriebe und Motor sorgen für eine hohe Produktivität und Sicherheit während des Betriebs und senken die Gesamtkosten des Betreibers.

Mit der Engineering-Software cymex® 5 bietet WITTENSTEIN alpha ein in der Basisversion frei verfügbares Produkt zur Auslegung und Optimierung gesamter Antriebsstränge. Durch Definition der vorherrschenden Bewegungen und Lasten der Maschine lassen sich aufeinander abgestimmte Komponenten auswählen und berechnen.

Anhand eines praktischen Beispiels wird gezeigt, wie der Antriebsstrang einer bestehenden Prototyp-Maschine mithilfe des Optimierungsrechners in cymex® 5 analysiert und hinsichtlich der Gesamtkosten optimiert werden kann. 

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Herausforderungen bei der Auswahl und Auslegung von Antriebkomponenten  
  • Optimierung eines Antriebsstrangs anhand eines Beispiels
  • Ausblick hinsichtlich Zustandsüberwachung durch smarte Produkte

Referent: Timo Markert | Wittenstein Alpha GmbH
16:55 Uhr
Kommunikations- und Kaffeepause
17:25 Uhr
Abschluss-Keynote:
Vernetzung in der intelligenten Produktion der Zukunft mehr
Standards wie OPC UA sind heute in aller Munde. Die Bedeutung des Informationsaustauschs und der damit einhergehenden Vernetzung und Kommunikation nimmt mit der fortschreitenden Digitalisierung mehr und mehr zu. Doch wieviel muss jede einzelne Komponente und jede Maschine „können“, um für die intelligente Produktion der Zukunft gerüstet zu sein? Wie gehe ich mit bestehenden Maschinen und Anlagen um? Wo werden Informationen verarbeitet und wie sicher ist das?
Eine allgemeingültige Antwort auf diese Fragen gibt es sicher nicht, dennoch gibt es verschiedene Möglichkeiten, um der Herausforderung zu begegnen.

Referent: Dr. Miriam Schleipen | Fachbuchautorin
17:55 Uhr
Veranstaltungsende

Premium Sponsor 2018

Business Sponsoren 2018